Um 7 Uhr fuhr unser Bus mit 37 Schülerinnen und Schülern zwischen 10 und 15 Jahren vom Gymnasium Achern endlich los und es ging für uns auf eine spannende Reise in die Normandie. Auf der Hinfahrt legten wir in Reims einen Zwischenstopp ein, um die Kathedrale sowie die Innenstadt zu besichtigen. Gegen 17 Uhr erreichten wir dann Pont-Audemer, wo wir von unseren Austauschpartnern schon ungeduldig erwartet wurden. Der erste aufregende Abend in den Gastfamilien konnte beginnen.

Am nächsten Tag machten wir eine Stadtrallye in Pont-Audemer, bevor wir unsere Austauschpartner in den Unterricht begleiteten. Abends trafen wir uns zum Willkommensabend in der Mensa der Schule. Sowohl die Deutschen als auch die Franzosen sangen ein wunderschönes ;-) Lied, bevor das Buffet endlich eröffnet wurde. Am Wochenende machten wir gemeinsam mit unseren Gastfamilien Ausflüge wie zum Beispiel an den Strand, nach Etretat, Honfleur, Deauville oder sogar bis nach Paris. Wir spielten Karten, machten Fahrradtouren, gingen schwimmen oder reiten und hatten sehr viel Spaß mit unseren Gastfamilien.

Im Werk in Rastatt wird die A-Klasse, die B-Klasse und der GLA hergestellt - wie das gemacht wird, haben wir uns mal genauer angeschaut. 

Den Karosseriebau haben wir als erstes besichtigt; Arbeiter fand man dort kaum, alles war automatisiert. Lediglich die über 100 Roboter und die Anlagen wurden von Mitarbeitern überprüft und Störungen wurden behoben. Alles geschieht Just-In-Sequenz, was heißt, dass die einzelnen Teile nicht zwischengelagert werden, sondern direkt verbaut. Eine solche Sequenz dauert 90 Sekunden, alle 90 Sekunden wird also auch ein Auto fertiggestellt. Logistisch gesehen ist dies ein Meisterwerk. Wird zum Beispiel die Tür an die Karosserie gebaut, so wird dafür die Tür in einer Anlage gefertigt, die sehr nahe an der vorbeilaufenden Karosserie steht. Damit werden Lagerkosten eingespart. Auch Zulieferer, die direkt am Werk liegen, liefern Just-in-Sequenz.

Am Gymnasium hat das „Acherner Modell“ begonnen und die ersten Module sind angelaufen. Zum neuen Schuljahr konnten die Schülerinnen und Schüler erstmals einen Teil ihres Unterrichts selbst wählen. Voller Vorfreude trafen sich beispielsweise auch die "Rasenden Reporter", bei denen die Schüler Einblick in journalistisches Arbeiten (Recherchieren, dokumentieren, interviewen, Umfragen erstellen etc.) erhalten.

Am 24. September 2018 statteten Frau Dr. Heike Reimling, Herr Dr. Uli Koch und Frank Käshammer vom Ortenau Klinikum Achern dem Gymnasium Achern einen Besuch ab. Da in ganz Deutschland „die Woche der Reanimation“ stattfindet, bekamen wir, die 8-Klässler, einen Kurs zum Thema Reanimation angeboten. Am Anfang wurde uns ein Video vorgeführt, in dem humorvoll gezeigt wurde, wie wichtig es ist, dass man weiß, wie man im Ernstfall reagiert. Über eine PowerPoint-Präsentation wurden uns dann die wichtigsten Fakten zur Wiederbelebung gezeigt.