93 Abiturienten am Gymnasium Achern zelebrieren ihren Abschluss in der Mensa

Achern. Für einige Eltern war die Entscheidung sicher mit etwas Wehmut verbunden, aber die Abiturienten des Jahrgangs 2020 am Gymnasium Achern hatten sich mehrheitlich für eine Feier mit der ganzen Kursstufe entschieden. Und das hieß in Corona-Zeiten, dass maximal hundert Personen teilnehmen durften – gerade in etwa so viel wie der Jahrgang umfasste. Schulleitung und Lehrkräfte galten zum Glück als Mitarbeiter, so dass wenigstens die Lehrerinnen und Lehrer der vierstündigen Fächer anwesend sein konnten, um ihre Schützlinge in die Freiheit zu entlassen. Schulleiter Stefan Weih brachte es in seiner Rede an die Abiturientia auf den Punkt: „Ihr seid in jeder Hinsicht ein besondere Jahrgang. “ Wie die jungen Erwachsenen mit der Corona-Krise zur Abiturzeit umgegangen seien, verdiene seinen Respekt. Gerade deshalb gab er den Abiturienten Gedanken zum Optimismus auf den Lebensweg. Auch den Eltern dankte er für die gelungene Erziehungspartnerschaft auf dem langen Weg zum Abitur. Am Ende stand sein Wunsch, die Schulabgänger mögen bei allen Herausforderungen ihren eigenen Weg selbstbewusst und selbstbestimmt gehen, was er mit Bezug auf John Steinbecks „Jenseits von Eden“ mit dem hebräischen Ausdruck „timschal“ – „du kannst“ herausstrich.

Schule zu, aber auch die Grenzen zu: Das Corona-Virus brachte unsere europäische Region am Oberrhein gehörig durcheinander. Plötzlich gab es da wieder eine Landesgrenze, die gefühlt schon kaum mehr existierte. Grund genug für Marie Bode und Rosa Gannuscio, beide Französischlehrerinnen am Gymnasium Achern, die Grenze digital im Fernunterricht zu überwinden und die Schülerinnnen und Schüler zu animieren, auf Französisch zu kochen und sich dabei zu filmen. Da gehört schon eine Menge Mut dazu, ein gutes Konzept, digitale Kompetenzen und natürlich die richtigen französischen Vokabeln! Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Nicht nur das Französisch ist exzellent, die Gerichte und Rezepte sind lecker und sehen sehr appetitlich aus. Die Videos sind nur für unsere Schulgemeinschaft bei Stream zu sehen. Schaut doch mal rein und gebt ein Voting ab, wenn Ihr mögt. Hier geht es zu den Kochvideos! Viel Spaß beim Liken!

ABB-Redakteurin Stefanie Prinz interviewte unsere Abiturienten Lucas Ehinger und David Topchiev. Die beiden hatten nach dem Abi viel vor. Auch ihnen hat die pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die beiden nehmen es aber gelassen und freuen sich trotzdem auf den Sommer. Den vollständigen Bericht über unsere beiden Kurstüfler gibt es HIER.  

Dank des dringend benötigten Regens grünt und blüht es auf dem Gelände des Gymnasiums. Besonders dort, wo nicht mehrmals gemäht werden muss, also auf den Pflegeflächen des T.U.N. Moduls, summt und brummt es auch endlich. Die Vögel verbrauchen etwas weniger Futter, die Kleinen gedeihen. Im Beachvolleyball-Schuppen hat auch dieses Jahr wieder ein Rotschwänzchen gebrütet und unseres Wissens auch erfolgreich großgezogen: Das Nest ist leer, weder unbebrütete Eier noch ein Kleines ist zu finden. Den großen Abflug haben wir leider verpasst. Aber vielleicht gibt es ja auch beim Rotschwänzchen eine zweite Brut. Es bleibt ja normalerweise nicht bei einer Brut. Die Wildvögel werden bis in den August zwei oder drei Mal brüten. Es sind auch schon alle Höhlenbrüter- Nistkästen (das sind die mit dem kleinen, runden Loch) belegt (gewesen). Leider haben wir keinen Erfolg bei den Halbhöhlenbrütern (die Kästen mit einem recht großen, rechteckigen Eingang). Keiner dieser Nistkästen ist bisher bewohnt. Ab und zu lässt sich beim Füttern das Eichhörnchen sehen. Es turnt unglaublich geschickt in den Bäumen rum und klettert schon auch mal kopfüber am Baumstamm runter! Allerdings mag es natürlich nicht, wenn es bedrängt oder gejagt wird, wie das schon öfter der Fall war. Wie man auf dem Bild unten schön sehen kann, haben wir jetzt auf der mit dem Naturpark und dem Bauhof angelegten Blühwiese eine schöne Vielfalt an Pflanzen.