Bazar am Nikolaustag - was konnte es dieses Jahr Schöneres geben als am 6. Dezember in der Mensa des Gymnasiums Achern herzhafte und süße Köstlichkeiten zu probieren, Geschenkle und Deko für Weihnachten zu kaufen, leckere Getränke an den Ständen zu verkosten und das alles für einen guten Zweck! Gute Laune und hervorragende Stimmung herrschte schon bei der Vorbereitung für den Bazar. Geschäftig bauten die Klassen ihre Stände auf. Das notwendige technische Know-how stellten die Technik-AG und die hausmeister zur Verfügung, so dass schließlich alle Geräte vorschriftsmäßig in Betrieb genommen werden konnten. Viele Schülerinnen und Schüler waren auch schon in den Tagen zuvor fleißig gewesen, hatten gebacken und gebastelt. In einem Klassenzimmer war dieses jahr sogare ein Kino eingerichtet: Zu sehen gab es den exklusiven Weihnachtsfilm der 7E, die zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Jasmin Kison den Cineasten sogar frisches Popcorn reichten.

Das Acherner Modell des Gymnasiums Achern stößt im Saarland auf Interesse. Auch außerhalb Baden-Württembergs ist das Acherner Modell inzwischen von Interesse. Am vergangenen Dienstag (26.11.19) besuchten 21 Lehrerinnen und Lehrer des Saarlandes das Gymnasium Achern, um zu erfahren wie Formen individuellen Lernens an unserer Schule umgesetzt werden. Die Besucher sind Teil der Projektgruppe für individuelle Lernbegleitung an Gymnasien (ProFIL) des Kultusministeriums des Saarlandes. Neben dem Mentorat ab Klasse 8 und dem Fach "AktivKreativ" in Klasse 5 fand besonders das Acherner Modell großen Anklang bei den Besuchern. So wurden insbesondere unsere Erfahrungen der Umsetzung ausführlich diskutiert. In persönlichen Gesprächen mit einigen Schülerinnen und Schülern konnten auch Eindrücke und Erfahrungen aus anderen Perspektiven erfahren werden. Am Nachmittag besuchten die Saarländer die an diesem Tag stattfindenden Module. Besonders begeistert waren sie von der Vielfalt der Angebote und der guten Resonanz bei den Schülerinnen und Schülern beim Wahlpflichtunterricht.

„Unvergesslich, Unglaublich und einfach wunderschön“, mit diesen Worten wurde der diesjährige Irland-Austausch am Gymnasium von Schülerinnen beschrieben. Der Mädchenaustausch mit dem Regina Mundi College in Cork, Irland, der dieses Jahr schon zum achten Mal stattfindet, hatte dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Einige Klassiker des Programms waren selbstverständlich auch dieses Jahr wieder dabei, wie zum Beispiel der Besuch im Europa-Park, das traditionell deutsche Kegeln und das gemeinsame Abschlussgrillen. Besonders das Blind-Tasting von typisch deutschen Speisen sorgte wieder für große Erheiterung. Das taffe Programm wurde jedoch mit viel Begeisterung entgegengenommen.

Nach vielen Wochen der Planung und Organisation, bei denen die Schülerinnen die Organisatoren Klemens Hoffmann und Oliver Heimer zahlreich unterstützten, war es dann am 17. Oktober endlich soweit und die Irinnen wurden mit herzlichen Begrüßungen in die deutschen Familien aufgenommen. Die Irinnen begleiteten die deutschen Schülerinnen in deren Unterricht und bekamen somit erste Eindrücke in den deutschen Schulalltag. 

Die neue Oberstufe mit drei fünfstündigen, dreistündigen und zweistündigen Kursen macht sich auch im Stundenplan der Kursstüfler bemerkbar. Durch die Notwendigkeiten der Koordination verschiedener Kursschienen ergeben sich immer wieder Freistunden zwischen den Fachunterrichten. Diese Freistunden können nun von den Kurstüflern kreativ und produktiv genutzt werden. Unter der Leitung von Oliver Heimer haben die Hausmeister Adrian Bross und Peter Meinken die alte Mediothek so umgebaut, dass nun in Bibliotheksatmosphäre an Einzel- und Gruppentischen gelernt werden kann. Netzwerker Bernd Mettenleiter half eifrig mit, dass die Schülerinnen und Schüler dort auch digitale Recherchemöglichkeiten haben und Referate anfertigen können. Bei der Eröffnung durch die Schülersprecher Carmen und Lukas zusammen mit der Mediatheksangestellen Simaz Rajab freute sich Schulleiter Stefan Weih über die Umwidmung des Raumes für die Kursstufe: "Hier haben wir einen praktischen Rückzugsraum geschaffen, der unsere Schule als Lern- und Lebenraum noch angenehmer macht." Der Oberstufenraum soll in Zukunft weiterentwickelt und den Bedürfnissen der zukünftigen Abiturienten angepasst werden.