In der Woche vom 6. bis 10. Juni fand zum fünften Mal dieser sehr außergewöhnliche Workshop bei uns am Gymnasium Achern statt. Drei Nationen waren daran beteiligt. Neben fünfzehn Schülern von unserer Schule nahmen unter der Leitung von Cécile Penot vierzehn französische Schüler vom Lyceé René Cassin aus Straßburg teil.

Geleitet wurde dieser Workshop von den zwei irischen Schauspielern Marcus Bale und Cathal Carroll, weshalb der ganze Workshop ausschließlich in englischer Sprache stattfand. Dabei musste aber nicht Shakespeare rezitiert werden, sondern die Teilnehmer entwickelten die möglichst unterhaltsamen Szenen spontan aus dem Stand heraus und verblüfften sich gegenseitig mit ihren originellen und witzigen Ideen.

Den krönenden Abschluss bildeten zwei Aufführungen an einem Tag in zwei Ländern. Am Vormittag vom 10. Juni wurde im gut besuchten Pavillon des Gymnasiums Achern ein Feuer entfacht, dass alle Zuschauer restlos begeisterte. Diese durften zum Spaß beitragen, indem sie durch Zurufe die jeweilige Situation maßgeblich mitbestimmten. Alle Darbietungen verlangten den Jungschauspielern ein Höchstmaß an Fantasie, fremdsprachlicher Flexibilität und mimischem Ausdrucksvermögen ab. Das bedeutete unvergessliche Momente für diejenigen, die diesem rassigen Schauspiel beiwohnen durften.

Am Nachmittag durften die Darsteller in Straßburg dann vor französischem Publikum am Lyceé René Cassin nochmals glänzen. Auch hier trieben die spontan witzigen Szenen den Zuschauern vor Lachen Tränen in die Augen.

Erneut wurde allen Beteiligten dabei vor Augen geführt, dass junge Leute aus verschiedenen Ländern mit sehr unterschiedlichen Hintergründen es schaffen können, gemeinsam mit viel Herz und Leidenschaft ein großes Projekt erfolgreich durchzuführen. Gerade in diesen Zeiten kann man die Wichtigkeit von solchen transnationalen Projekten nicht hoch genug einschätzen.

Für die finanzielle Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich bei der Volksbank Achern.

Ganz besonderer Dank gilt vor allem den Familien, die sich bereitgefunden haben, französische Gastschüler für eine Woche bei sich aufzunehmen. Ohne dieses außerordentliche Engagement wären solche tollen Projekte nicht möglich.

Von Dr. Michael Staak (Lehrer für Physik und Mathematik am Gymnasium Achern)

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