Nachwuchsforscher aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz haben sich vom 07.02.18 bis zum 08.02.18 an der Hochschule Offenburg getroffen, um ihre Schulprojekte aus Naturwissenschaft und Technik (NwT) zu präsentieren. 146 Teilnehmer stellten ihre Schulprojekte vor – als Präsentation im Hörsaal oder an 35 Ständen – und tauschten sich aus.

Die NwT-Schüler der Klasse 10 b vom Gymnasium Achern, Ayman Ratey und Sven Bauerndistel, haben auf dem Kongress ihr Schulprojekt „Messungen der Geschwindigkeit von Formel 1-Rennwagen und DTM-Tourenwagen mit einer Arduino-gesteuerten Laserlichtschranke“ präsentiert.

In ihrem Projekt haben die beiden Schüler aus einem Laser, Spiegeln und einer Fotodiode eine Laserlichtschranke gebaut. Gesteuert wurde die Laserlichtschranke durch einen programmierten Arduino-Mikrocontroller. Die Formel 1-Rennwagen und DTM-Tourenwagen (Miniaturen im Maßstab 1:48) wurden auf einer Carrera-Rennstrecke getestet und deren Geschwindigkeiten bestimmt, die auf einem LCD-Display angezeigt wurden. Begleitet wurden die beiden Tüftler von ihrem NwT-Lehrer, Dr. Uwe Jürgens, der ihre NwT-Facharbeit betreut hat.
In ihren Vorträgen zeigten Naturwissenschaftler aus Universität und Wirtschaft Einblicke in ihren Werdegang und ihre Forschungsprojekte. Ziel des Kongresses war es, Schülern eine Plattform zur Präsentation ihrer Projekte zu geben, sie vertieft für die Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und den grenzüberschreitenden, kulturellen Austausch zu fördern.
Die Schirmherrschaft des Kongresses hatten das Regierungspräsidium Freiburg und die Académie de Strasbourg. Thomas Steiner vom Regierungspräsidium Freiburg und Dominique Drouard von der Académie de Strasbourg betonten, wie wichtig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist, und dass dieser Kongress eine gelungene Umsetzung der europäischen Idee sei. Durch die internationale Zusammenarbeit sollen Sprachbarrieren abgebaut, Kontakte und Freundschaften geknüpft werden.