Beim Europäischen Wettbewerb 2018 mit dem Thema „Denk mal – worauf baut Europa?“ haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Achern 61 Ortspreise, 13 Landespreise, 11 Bundespreisnominierungen und 6 Bundespreise erzielt.

Eine Bundespreisnominierung erhält man nur, wenn die Arbeiten im landesweiten Wettbewerb zu den besten gehören, also ist die Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb so etwas wie eine Oscar-Nominierung! Fünf der Teilnehmerinnen am bundesweiten Wettbewerb erhalten für ihre Werke eine Teilnahmeurkunde:

  • Nele Rösch, Klasse 5, hat ein Denkmal für den Komponisten der Europahymne, Ludwig van Beethoven, gemalt.
  • Jana Dillmann, Klasse 6, hat ein Denkmal für Albrecht Dürer, den großen deutschen Renaissance-Künstler, gemalt.
  • Chiara Joelle Grandy, Klasse 7, hat ein Denkmal für Flughunde gezeichnet.
  • Mona Metzinger, Klasse 7, hat zum Unterthema „Verein(t) für Europa“ eine Zeichnung von einem Chor angefertigt.
  • Neele Urlaub, Klasse 9, hat zwei Unterthemen kombiniert, nämlich „Das geschriebene Wort“ und „Vergiss mein nicht“ und dazu ein Bild vom Brandenburger Tor mit Schriftelementen gezeichnet.

Betreut wurden diese Schülerinnen von den Kunstlehrern Frau Schwenninger, Herrn Ebert und Frau Ronsdorf.

Sechs Schülerinnen und Schüler konnten Bundespreise erringen:

  • Florian Baßler, Klasse 10 bei Herrn Ebert, hat mit seinem Gemälde des Hornisgrinde-Turms zum Thema „Vergiss mein nicht“ die bundesweit beste Arbeit zum Thema in der Kategorie „Bild“ eingereicht und erhält den Pokal „Europäischer Wettbewerb“ als zusätzliche Auszeichnung zu seinem Bundespreis, nämlich eine Einladung nach Straßburg oder Brüssel von Rainer Wieland (MdEP) für 3 Tage.
  • Mewluda Mutlu, Klasse 10 bei Frau Leins, hat ebenfalls 3 Tage Straßburg oder Brüssel als Bundespreis für ihre Zeichnung über die Entwicklung des Berufes des Schriftgießers zum Unterthema „Aussterbende Berufe“ gewonnen.
  • Berit Allgeier, Klasse 9 bei Frau Leins, hat mit ihrem selbstprogrammierten Lern-Videospiel zur Geschichte der Illenau in Achern die beste Arbeit zum Thema in der Kategorie „Medien“ erreicht. Dafür erhielt sie eine Urkunde und den Pokal „Europäischer Wettbewerb“ Anfang Mai beim Europa-Aktionstag auf dem Schlossplatz in Stuttgart. Für diese innovative Leistung in dieser noch immer jungen Kategorie und die ausführliche Dokumentation, die sie dazu verfasst hat, erhält sie Einblicke in demokratische Strukturen und Abläufe in der Bundeshauptstadt Berlin, die sie eine Woche besuchen darf.
  • Das „Team 122“, bestehend aus Chiara Rabea Brenn, Ines Nüssel, Lara Leichsenring und Anna Stöckle, hat im Rahmen der Illenau-AG bei Herrn Ehmann einen Film über die Illenau gedreht und damit einen Bundespreis, verbunden mit einem Geldpreis von 100€, gewonnen.

Der Förderkreis Forum Illenau zeigt sich hoch erfreut, dass beim diesjährigen Thema des Wettbewerbs einige künstlerische Arbeiten zur Illenau entstanden sind und unsere Schülerinnen und Schüler sich so intensiv mit der Geschichte der Illenau befasst haben! Denn zum Thema „Vergiss mein nicht“ sind nicht nur ein Film und ein Videospiel entstanden, sondern auch einige Gemälde und Zeichnungen, die mit Ortspreisen bedacht wurden. All diese Arbeiten werden vom Förderkreis Forum Illenau noch in einer besonderen Veranstaltung bzw. Ausstellung gewürdigt werden.

  • Hanna Renz, Klasse 6 bei Herrn Ebert, hat ein Denkmal für den Künstler Paul Cézanne gemalt und damit einen Bundespreis und einen Geldpreis von 25€ gewonnen.
  • Samira Rauch, Klasse 5 bei Herrn Ebert, hat zum Thema „Verein(t) für Europa einen Pappdruck über einen Sportverein mit verschiedenen Sportarten eingereicht und damit den Preis der Bundeskanzlerin, ein signiertes Buch, gewonnen.

Insgesamt haben dieses Mal acht Lehrer mit ihren Klassen am Wettbewerb teilgenommen, darunter die Kunstlehrer Frau Hammann, Herr Ebert, Herr Grommelt, Frau Leins, Frau Schwenninger und Frau Ronsdorf, aber auch Herr Ehmann als Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer mit seiner Illenau-AG und Frau Röhl-Burgsmüller mit Ethik-Schülern.

Durch unsere Kunstzug- und Profilkurse am Gymnasium Achern und die hohe Zahl an Kunstlehrerinnen und –lehrern mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Stärken, aber auch die Schülerakademie Kunst, die interessierten Schülern spezielle Vertiefungsmöglichkeiten über den Unterricht hinaus anbietet, können wir jedes Jahr viele gute und sehr gute Arbeiten einreichen und diese hohe Zahl von Preisen gewinnen.

Zwei Preisverleihungen haben Anfang Juni schon stattgefunden, nämlich die Ehrung der Ortspreisträger aller Acherner Schulen in der vollbesetzten Mensa des Gymnasiums und die Preisverleihung für die Landespreisträger und die Bundespreisträger im ehemaligen Rathaus der Stadt Achern.

Der Höhepunkt für die Schüler folgt am 26. Juni 2018 im Europapark Rust. Dort findet die feierliche Preisverleihung im Europapark-Dom mit 1000 Teilnehmern aus der Region statt . Unsere Preisträger dürfen nach der Preisverleihung den Tag kostenlos im Europapark verbringen. Für viele ist dies der Hauptanreiz, am Wettbewerb teilzunehmen. (Wir haben großes Glück, in diesem Bereich zu wohnen, württembergische Schüler z.B. erhalten dieses Privileg nicht…) Die Stadt Achern organisiert die Busfahrt, deren Kosten teilweise von der Sparkasse noch übernommen werden. Sechs Lehrer begleiten die Schüler, die sich dann in Kleingruppen ab 3 Personen frei im Park bewegen dürfen.

Wir sind stolz auf unsere kreativen Schülerinnen und Schüler!

Herzliche Glückwünsche zu all den tollen Preisen.