Achern (gat). Das Gymnasium Achern verabschiedete am Mittwochabend den Abitursjahrgang 2018, ein Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche in Achern, ein Sektempfang im Osthof der Schule und die Preisverleihung und Zeugnisausgabe in der Hornisgrindehalle prägten die feierliche Entlassung des Jahrgangs aus seiner Schule. 126 Abiturientinnen und Abiturienten erhielten ihr Abi-Zeugnis, Birte Hermann und Tabea Wörner mit der Bestnote 1,0. Der Jahrgangsdurchschnitt bewegte sich mit 2,3 auf dem Niveau der Vorjahre. Schulleiter Stefan Weih ging in seiner Ansprache auf das Abi-Motto des Jahrgangs „Alabin - In jeder Flasche steckt ein Genie“ und vermittelte, dass sich die Erfüllung von Wünschen durch Geister wie jenen Flaschengeist im orientalischen Märchen „Aladin und die Wunderlampe“ durch alle Kulturen und vergangenen Zeiten ziehe.

Aber, so machte er an Beispielen von der Antike bis zu Goethes Faust deutlich: Das Verlassen auf solche Geister habe immer unliebsame Nebenwirkungen. Momentane, grenzenlose Wunscherfüllung sei sehr problematisch. „Erfolge und Misserfolge und vielseitige Erfahrungen haben Ihr Abitur so wertvoll gemacht. Glücklich und zufrieden macht uns, was wir selbst geschafft haben und wenn wir unserem Leben Sinn geben. Wer nach einem Scheitern sich erneut auf einen neuen Weg begibt, verdient alle Achtung“, gab er den Abiturienten mit auf den Weg. Er dankte allen, die den Abiturienten bisher wertvolle Wegbegleiter waren, der Stadt dankte er, dass sie mit 1,5 Mio. Euro die Chemie- und Physiksäle saniere. Die Abiturientensprecherinnen Victoria Mayer und Antonia Seydel ließen die Schulzeit im Gymnasium in Etappen bis zum Abitur Revue passieren: „Mit dem Abitur haben wir die Geisterflasche verlassen und stehen jetzt vor dem Draußen. Es gilt für uns Hermann Hesses Gedichtvers: Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“

Oberbürgermeister Klaus Muttach wünschte den Abiturientinnen und Abiturienten eine glückliche Hand bei ihren Lebens- und Berufsentscheidungen und überreichte zusammen mit Schulleiter Weih den Preis der Stadt Achern an Birte Hermann und Tabea Wörner. Elternbeiratsvorsitzender Stephen Kunstmann ging auf den Sinn des menschlichen Tuns im Leben und in der Arbeit ein. Er vermittelte an fünf Fragen, wie man dazu Orientierung finden könne und riet: „Seid neugierig, probiert euch aus und findet heraus, was ihr gut könnt. Ich wünsche Euch Begeisterung dafür.“

Es folgte die Vergabe der Zeugnisse und die Fachlehrer vergaben Preise für beste Leistungen in den einzelnen Fächern. Biologie: Tabea Wörner, Chemie: Emma Kraus, Deutsch (Scheffel-Preis): Sabeth Detzer, Englisch: Nicole Bohnert, Ferry-Porsche-Preis (Nat.-Wiss.): Meik Heizmann, Französisch: Alina Stepper, Gemeinschaftskunde: Anne Panther, Geschichte (Franz-Schnabel-Medaille): Luis Erhard, Kunst: Katharina Mohr, Musik: Dominik Kist, Mathematik: Janina Horn, Adrian Huber, Physik (DPG-Preis): Leo Bürk, Spanisch: Victoria Maier, Sport (Alfred-Maul-Gedächtnismedaille): Antonia Seydel, Latein (Humanismus heute): Birte Hermann Kadir Mestan, Annabel Zink, LuK-Preis: Tobias Erbacher, Sozialpreis (Förderverein der Schule): Ramona Schneider, Südwest-Metall-Schulpreis: Birte Hermann.

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