Unser Kollege Dr. habil. Uwe Jürgens wurde von Schulleiter Stefan Weih nach langen Jahren am Gymnasium Achern in den Ruhestand verabschiedet. Mit einer Rede an die Kolleginnen und Kollegen verabschiedete sich der engagierte Naturwissenschaftler:

"Es war für mich eine große Ehre 13 Jahre an der Besten Schule Deutschlands – Gymnasium Achern arbeiten zu dürfen. Mit den Erfolgen meiner Schülerinnen und Schüler bei Deutschlands größtem Nachwuchswettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren wurden sehr wichtige Beiträge zur Besten Schule Deutschlands geleistet. Die Begabtenförderung von Schülerinnen und Schülern am Gymnasium Achern in Biologie, Chemie, und Naturwissenschaft und Technik (NwT) war für mich immer ein großes und wichtiges Anliegen. Durch die zahlreichen Aktivitäten bei den Regional- und Landeswettbewerben Jugend forscht - Schüler experimentieren – sowie mit den vielen Beteiligungen an den Trinationalen Schülerkongressen Naturwissenschaft und Technik von Deutschland, Frankreich und der Schweiz und den Schülersymposien am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg sind viele Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Achern als Regionalsieger Südbaden und Mittelbaden/Enz in Biologie, Chemie und Naturwissenschaft und Technik (NwT) hervorgegangen.

Das Gymnasium Achern wurde fast jährlich mit dem Schulpreis Jugend forscht auf Regionalebene ausgezeichnet. Auch der Landessieg in Chemie ließ nicht lange auf sich warten. Der Schüler Dominique Bosselmann wurde nach seinem Regionalsieg in Chemie auch Landessieger Chemie von Baden-Württemberg mit der zukunftsweisenden Entwicklung des Abgasfilters für klimaschädliches Kohlenstoffdioxid. Die Schüler Markus Stoll, Niklas Rau und Thomas Lackmann wurden zum Regionalsieger Chemie bei Jugend forscht gekürt und für ihre Forschung mit einem Förderpreis von 20.000 € des Chemie-Konzerns Dow Chemical ausgezeichnet. Das absolute Highlight kam dann 2011, wo das Gymnasium Achern mit dem Schulpreis des Landes Baden-Württemberg für das große Engagement bei Jugend forscht ausgezeichnet wurde. Zweimal in Folge wurde ich mit dem Innovationspreis der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Forschung ausgezeichnet.

Jetzt wird es höchste Zeit, dass ich mich um meinen Nobelpreis kümmere. Die Schule hat mich lange genug davon abgehalten. Mein Wirken geht noch weiter an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wo ich seit 25 Jahren als Privatdozent für Mikrobiologie in Forschung und Lehre tätig bin.

Ich werde Euch sicherlich alle vermissen, den einen mehr und den anderen weniger natürlich.

Ich bin dann mal weg."

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