Iffezheim – Beim alljährlichen Landesfinale des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia traf sich die Baden-Württembergische Tischtenniselite zur Auflage 2019 im badischen Iffezheim.

Nachdem sich das Team des GA der Jahrgänge 2004-2007 denkbar knapp in einem Duell auf Augenhöhe gegen die Heimschule Lender beim RP-Finale vor wenigen Wochen durchgesetzt hatte, stellte sich nun die Abordnung aus Achern den drei besten Mannschaften aus den RPs Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen. Gleich in der ersten Partie stand man sich dem späteren Sieger aus Crailsheim gegenüber. Dass man nicht in Bestbesetzung antrat, merkte man gleich in den beiden Eröffnungsdoppeln, da die Acherner Spieler mit ungewohnten Partnern antreten mussten. Zwar konnte Hendrik Bär in der Folge sein Einzel gegen deren besten Spieler gewinnen, dennoch war dieser Punkt zu wenig, um unseren Vertreter beim Bundefinale in Berlin wirklich gefährden zu können. Auch die zweite Partie gegen den Vertreter aus dem RP Karlsruhe verlief ähnlich, so dass es in der Abschlusspaarung um den dritten Platz und die Ehrenrettung ging. Alle Spieler konnten sich noch einmal im Doppel wie im Einzel deutlich steigern, so dass nach einer gelungenen Abschlusspartie und einem ungefährdeten Sieg der dritte Platz erreicht werden konnte.

Das Finale zwischen Crailsheim und Östringen um den Einzug ins Bundefinale verlief ungemein spannend, so dass nach acht Begegnungen und einem Stand von 4:4 das abschließende, dritte Doppel die Entscheidung bringen musste, in dem sich dann die Crailsheimer als die letztendlich glücklicheren über die Fahrt nach Berlin freuen durften.   

Weitere Ergebnisse vom RP-Finale:

Am vorgeschalteten RP-Finale hatten noch zwei weitere Mannschaften des GA teilgenommen. Die Mädchenmannschaft des Wettkampf III der gleichen Jahrgänge wie oben spielten die Qualifikation zum BaWü-Finale gegen die einzigen Gegnerinnen von der HS Lender aus. Die reinen Freizeitspielerinnen des GA gaben alles, mussten sich aber letztendlich deutlich dem Konkurrenten aus Sasbach geschlagen geben. Der große Wermutstropfen: da die Mannschaften aus Sasbach und Achern die einzigen Mannschaften in ganz Baden-Württemberg waren, die angetreten waren, dürfen nun die Schülerinnen der Lender auf dem Landesentscheid kampflos die einwöchige Fahrt nach Berlin im Mai antreten.

Die dritte Mannschaft des GA trat bei den Jungen im WK IV an. Hier galt es von Anfang getreu des olympischen Mottos „dabei sein ist alles“, Erfahrungen zu sammeln und für die kommenden Jahre diese Eindrücke mitzunehmen und aus ihnen zu lernen. In einem sehr gut besetzten Feld wurde sehr schnell deutlich, dass es in diesem Jahr noch sehr viel Lehrgeld geben würde. Trotz allem hatten die Jungs viel Spaß und genossen auf dem Rückweg den kurzen Abstich in den lokalen Dönerladen von Denzlingen.

Bild 3:   Die Acherner Jungs (alphabetisch): Rouwen Hertwig, Louis Kraus, Marcel Pfening, Max Schmitt, Adrian Witter (Es fehlt: Benjamin Frey)

Tischtennis002