Nachdem wir uns um 6:00 morgens alle mit einer gewissen Müdigkeit aber mit viel mehr Vorfreude an der Busschleife des Gymnasiums Achern getroffen hatten, ging es um 12:00 mit dem Flugzeug von Stuttgart aus Richtung Spanien. In Madrid angekommen, waren wir alle erst einmal überrascht, nach dem doch recht kalten Deutschland plötzlich bei 17 Grad in der Sonne zu stehen, und erfreulicherweise hielt das gute Wetter auch während unseres kompletten Aufenthalts in Madrid an. Nach einem freudigen Empfang am Flughafen und dem ersten Abend in den Gastfamilien, wurden wir am nächsten Morgen bei einem gemeinsamen Frühstück im Colegio Ágora von der Schulleiterin begrüßt. Den Vormittag in der Schule verbrachten wir mit kurzweiligen workshops („talleres“), in denen spanische Landeskunde vermittelt, Spezialitäten verfüttert, spanische Tänze eingeübt, lustige Fotos geschossen und Fächer kreativ gestaltet wurden.

Auch unternahmen wir zusammen mit den spanischen Austauschschülern viele Ausflüge und lernten täglich ein paar Sehenswürdigkeiten der spanischen Hauptstadt kennen. So gingen wir zum Beispiel in das riesige Kunstmuseum „El Prado“, besichtigten den Königspalast -„Palacio Real“- und spazierten durch den Retiro-Park. Am Freitag fuhren wir in die rund 90 Minuten entfernte Stadt Segovia, wo wir uns die sehr schöne Altstadt -mit römischem Aquädukt und Alcázar (Burg)- anschauten und das ein oder andere Eis aßen. Am Wochenende war die Planung des Programms jeder Familie selbst überlassen. Viele Fußballfans unter uns machten mit ihren Austauschpartnern eine Stadionführung durch das Bernabéu oder das neue Wanda Metropolitano. Andere gingen shoppen oder ließen die Woche im Park ausklingen, gingen zum Basketball oder schauten sich noch andere Sehenswürdigkeiten in Madrid und Umgebung an.

Das Essen, seien es die Lunchpakete, das gemeinsame Tapas-Essen in einem Restaurant an der Plaza Mayor oder die Mahlzeiten bei den Familien abends zu Hause, war immer sehr lecker, und jeder fand etwas, das ihm schmeckte. Auch die Kommunikation war meist kein Problem: die meisten Gasteltern beherrschten ein wenig Englisch, aber man konnte natürlich auch Spanisch sprechen oder sich mit Händen und Füßen verständigen… Überhaupt haben uns die Familien alle sehr herzlich aufgenommen, und es gab keine Probleme, was natürlich eine wichtige Voraussetzung für einen tollen Aufenthalt war.

  • Spanien001
  • Spanien002
  • Spanien003
  • Spanien004
  • Spanien005

Simple Image Gallery Extended