Sieben von zehn Kursstufenschüler*innen des Gymnasiums Achern reisten zusammen mit ihrer Lehrerin A. Dorn und dem begleitenden Vater M. Neureiter nach Südspanien, nachdem etwas mehr als ein halbes Jahr zuvor die Region Andalusien Thema im Unterricht gewesen war. Aus der oberstufentypischen Aufgabe „Plane eine Studienfahrt durch Andalusien“ entstand damals zuerst ein gewagter Gedanke, sodann ein Plan und schließlich wurde er in den vergangenen Herbstferien wahr! Nach einem Tag in Málaga mit Besuch der historischen Innenstadt, des Picasso-Museums und des neu angelegten Hafenbereichs zog die Gruppe für drei Tage nach Granada um. Dort galt es, dem maurischen Erbe Spaniens nachzuspüren und die weltberühmten Nasriden-Paläste, Wehrtürme und Gärten der Alhambra zu besichtigen. In den vielen unterschiedlichen Stadtvierteln wie dem immer noch arabisch geprägten Albaicín oder dem historischen Zentrum mit Renaissancebauten aus der Zeit der Katholischen Könige Fernando und Isabel boten sich den Lernenden manch eine Gelegenheit, die Andalusier und ihr Alltagsleben zu entdecken und dabei ihre Spanischkenntnisse einzusetzen und zu erweitern.

Zwar wurde die schöne Erkenntnis, „Ich werde gleich beim ersten Mal verstanden!“ gelegentlich etwas getrübt von den Antworten der Andalusier, wenn diese in ihrem Dialekt gegeben wurden. Denn sie lassen meist den Buchstaben s weg und so klingt die spanische Sprache gar nicht mehr wie im Klassenzimmer. Aber dennoch werden die Schüler*innen, die sich freiwillig und während der Ferien an diesen ungewöhnlichen Lernort begeben haben, die Begegnung mit Land und Leuten und ihre persönlichen Eindrücke in bleibender Erinnerung behalten.