Einen Ausflug ins Schülerlabor Mathematik am KIT unternahmen die Schülerinnen und Schüler des Moduls "Mkid - Mathe kann ich doch!". Statt in der Schule gemeinsam an einem mathematischen Thema zu arbeiten konnte sich hier jede und jeder unter 80 Stationen diejenigen aussuchen, die sie oder ihn besonders interessierten. Dabei brauchte niemand einen Taschenrechner, sondern einfach nur Spaß am Ausprobieren, Beobachten, Knobeln und Entdecken. Immer wieder lockten Stationen wie das Erlaufen von Funktionsgraphen, ein großes Galton-Brett, faszinierende Spiegeleffekte oder auch zwei oder dreidimensionale Puzzlespiele die Schülerinnen einzeln oder im Team zum Experimentieren. Besonders groß war der Stolz, wenn die Lösung einer Knobelei gelang, welche die begleitenden Lehrer Hermann Knopf und Heidrun Gutt nicht geknackt hatten. Nach 90 Minuten hoher Konzentration machte sich die Gruppe erschöpft, aber zufrieden auf den Heimweg.

 

Das Modul "Mkid - Mathe kann ich doch" ist im Rahmen des "Acherner Modells" für Sechstklässlern gedacht und bietet über den aktuellen Unterrichtsstoff hinaus Einblicke in verschiedene MINT-Fächer. Die erarbeiteten Strategien können auch im Schulalltag erfolgreich eingesetzt werden. Das Programm für Mkid wurde von der Vector Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart entwickelt. Die Stiftung unterstützt die Durchführung des Programms auch finanziell, so dass den Schülerinnen und Schülern z. B. bei Ausflügen keine Kosten entstehen.