Auch während unserer Auszeit schläft die Natur nicht.

Heute will ich euch berichten, was sich auf dem Schulgelände so tut.

Beim morgendlichen Vogelfüttern konnte ich unser Eichhörnchen fotografieren. Es hat die Rinde der Eiche eingehend inspiziert, zum Teil minutenlang kopfüber. Die T.U.N. hat ihm in Ermangelung von Eicheln, die es diesen Winter nicht gegeben hat, mit Nüssen ausgeholfen. 

Im großen Baum vor dem Lehrerzimmer hat sich ein Pärchen Kleiber niedergelassen. Es wird bald heftig aus dem Nistkasten piepsen.  

Der Bereich vor dem Lehrerzimmer steht in Blüte, von Narzissen über die Forsythie zur Magnolie.

Allerdings sind Forsythien und Magnolien nur für das menschliche Auge schön zu sehen. Für unsere Insekten haben sie keinen (Nähr-)Wert…

Deshalb war der kleine Pfirsichbaum, den kaum jemand wahrgenommen hat (beim ehemaligen Teich), sehr wichtig. Er wurde aber vor ein paar Tagen in voller Blüte gefällt.

Nur fünf Meter weiter hat sich eine Kolonie Sandbienen niedergelassen. Das sind gaaaanz kleine Bienchen, die in Löchern in der Erde für ihren Nachwuchs sorgen. Es gibt also keinen Bienenstock, sondern viele einzelne kleine Löcher, für jede Biene eines. Diese Bienen sind so klein, dass ihre Ministacheln zu kurz sind, um menschliche Haut zu durchdringen. Sie können uns also nicht stechen.

Für sie sind die Blüten des nahen Pfirsichbaumes wichtig gewesen, denn sie können nicht lange ohne Zwischenlandung auf der nächsten Nahrungsquelle fliegen – nur etwa 70 Meter, dann brauchen sie wieder eine Blüte…

In unseren zwei Hochbeeten ist wieder für zukünftige Blütenpracht bzw. für die nächsten Karotten- und Radieschengeneration gesorgt. 

Die Kronwicke blüht, den Fliederbüschen geht es gut.

Es gibt noch viel zu tun, denn unsere drei Blühflächen müssen gepflegt werden, was viel Zeit in Anspruch nimmt. 

Wir werden in Zukunft weitere Büsche und Stauden pflanzen können. Herr Rohrer von der Stadt Achern hat uns bei einer Ortsbegehung tatkräftige Unterstützung zugesagt. Herr Weih und Herr Rohrer haben der T.U.N. auch erlaubt, ein bestimmtes, kleines Areal unter ihre Fittiche zu nehmen, das heißt, dass weder der Bauhof der Stadt noch die von der Stadt beauftragten Firmen auf dem kleinen Gebiet Hand anlegen werden. 

Vielen Dank Herrn Weih und Herrn Rohrer! Wir werden ein kleines Vorzeigegärtchen zaubern, das sowohl den Menschen als auch der Natur zu Gute kommt.

Haltet alle gut durch, bleibt gesund!                                                Eleonore Straub

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