Zwar ist zurzeit auf dem Schulgelände sehr wenig Betrieb, aber es ist trotzdem jede Menge los – im Kleinen, zum Teil gut versteckt… Unsere Sandbienen haben ihre Löcher inzwischen „versteckt“. Man darf die Kolonie aber nicht betreten, sonst war die ganze Bienenarbeit umsonst.

Im Grün verstecken sich noch mehr „fertige und unfertige“ Lebewesen: Apropos „fertig“: aus unseren Nistkästen piepst es heftig und die Eltern fliegen sie im Minutentakt an, um die kleinen Schnäbel zu stopfen. Die Eltern sind froh, dass sie nur kurz bei unseren Futterstellen zwischenlanden müssen, um ihren eigenen Energiehaushalt wieder in Schwung zu bringen, bevor sie auf Insektenjagd für die Kleinen gehen. (Wenn Sie uns mit Futterspenden oder finanziell unter die Arme/Flügel greifen wollen, wenden Sie sich bitte an Frau Straub (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Wir freuen uns über Ihre Unterstützung.

Unsere erste kleine Blühwiese, die wir vor nunmehr schon 3 Jahren eingesät haben, gedeiht prächtig, auch wenn man sie nicht so blühen sieht, wie wir Menschen uns das so vorstellen. (Oft werden von Kommunen sogenannte „Akzeptanzblüher“ mit ausgesät, damit eine in unseren Augen „bunte Wiese“ entsteht. Das Wichtige wächst aber still und grün vor sich hin und würde von den meisten Menschen einfach weggemäht). Wir haben das rot-weiße Baustellenband endlich entfernt und dafür kleine Weidenzäunchen um die kleine Wiese gestellt. Wir finden, dass das jetzt ganz gut aussieht.

Auch bei der zweiten Wiese, die wir ein Jahr danach ausgesät haben, sind jetzt Weidezäunchen statt Baustellenband. Dieses Wiesenstück lassen wir im „wild Look“ und machen recht wenig daran – das ist ja erfahrungsgemäß für die Natur oft besser…

Der dritten, großen, erst einjährigen Blühwiese, geht es trotz Trockenheit relativ gut. Hier haben wir einen kleinen Natursteinhaufen und einen kleinen Lehmhaufen angelegt. Wir wollen einfach sehen, ob jemand/wer sie annimmt oder was wir verändern müssen, damit jemand einzieht…    

Zurzeit ist es ja sehr trocken. Nicht nur die Pflanzen, sondern auch die Tiere lechzen nach Wasser. Oft hört man: „Das sind doch Tiere, die wissen, wie sie an Wasser kommen!“ Das stimmt leider nur bedingt. Tiere nehmen oft sehr gefährliche Wege auf sich, um an Wasserstellen zu gelangen. Sie laufen Gefahr, unterwegs überfahren oder von Fressfeinden entdeckt zu werden. Jungtiere oder kleinere Tiere haben noch weniger Chancen…. Wer den Tieren helfen will, kann ganz einfach Schalen mit Wasser rausstellen. (Frau Straub stellt z.B. nicht nur auf dem Schulgelände und bei sich im Garten, sondern auch auf ihrem Elterngrab kleine Schalen hin).  Aber Vorsicht: Nur flache Schalen, in denen Tiere nicht ertrinken bzw aus denen Tiere auch wieder herausklettern können, aufstellen! (Igel, Insekten, …) Zur Not legt man einen größeren Stein in die Schale, von denen aus z.B. Insekten trinken können. Wer irgendwo Wassereimer stehen hat, kann einen Stock in den Eimer stellen, an dem Tiere wieder aus dem Wasser klettern können, wenn sie hineinfallen (z.B. verzweifelte Mäuse…)

 

Es macht auch Spaß, (Vogel-) Tränken selbst zu machen, z.B. wie hier aus Beton.

Anleitungen gibt es im Internet.

       DieCorona2004 T.U.N. wünscht allen eine gesunde, positive Zeit….  Bis bald mal wieder hier…

 

 

 

 

 

 

 

 

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