Dank des dringend benötigten Regens grünt und blüht es auf dem Gelände des Gymnasiums. Besonders dort, wo nicht mehrmals gemäht werden muss, also auf den Pflegeflächen des T.U.N. Moduls, summt und brummt es auch endlich. Die Vögel verbrauchen etwas weniger Futter, die Kleinen gedeihen. Im Beachvolleyball-Schuppen hat auch dieses Jahr wieder ein Rotschwänzchen gebrütet und unseres Wissens auch erfolgreich großgezogen: Das Nest ist leer, weder unbebrütete Eier noch ein Kleines ist zu finden. Den großen Abflug haben wir leider verpasst. Aber vielleicht gibt es ja auch beim Rotschwänzchen eine zweite Brut. Es bleibt ja normalerweise nicht bei einer Brut. Die Wildvögel werden bis in den August zwei oder drei Mal brüten. Es sind auch schon alle Höhlenbrüter- Nistkästen (das sind die mit dem kleinen, runden Loch) belegt (gewesen). Leider haben wir keinen Erfolg bei den Halbhöhlenbrütern (die Kästen mit einem recht großen, rechteckigen Eingang). Keiner dieser Nistkästen ist bisher bewohnt. Ab und zu lässt sich beim Füttern das Eichhörnchen sehen. Es turnt unglaublich geschickt in den Bäumen rum und klettert schon auch mal kopfüber am Baumstamm runter! Allerdings mag es natürlich nicht, wenn es bedrängt oder gejagt wird, wie das schon öfter der Fall war. Wie man auf dem Bild unten schön sehen kann, haben wir jetzt auf der mit dem Naturpark und dem Bauhof angelegten Blühwiese eine schöne Vielfalt an Pflanzen.

 

Zunächst sah es so aus, als würden die Margariten das Feld vollständig übernehmen, aber dem war gottlob nicht so. Schon im ersten Jahr gab es viel zu sehen, aber jetzt – im zweiten Jahr – ist das Bild noch viel schöner. Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg. Auch in einem der Hochbeete können sich wieder viele Insekten tummeln, denn dort haben sich Löwenmäulchen und einen kleine Nelkenart zusammen mit ein paar schüchternen Gänseblümchen durchgesetzt. Das andere Hochbeet wurde am Wochenende neu eingesät.

Unserer neuen, „mediterranen“ Ecke geht es soweit auch ganz gut. Wir wollten unseren Pflegebereich etwas interessanter und vielfältiger gestalten. Jetzt können sich, wenn die Pflanzen größer sind, auch die Menschen an Salbei, Pfefferminz, Thymian, Rosmarin etc bedienen.

Zurzeit trägt auch die Felsenbirne ihre süßen Früchte. Viele Menschen wissen nicht, dass sie nicht nur essbar, sondern auch sehr gesund sind, und so fallen sie jedes Jahr unbeachtet (oder als Ärgernis auf dem Pflaster?) auf den Boden. Hoffentlich haben wir nächstes Jahr die Möglichkeit, die Früchte zu ernten und zum Verzehr anzubieten.

Dem kleinen Brunnen vor dem Lehrerzimmer geht es auch sehr gut. Anscheinend haben die Wasserlinsen den Algen den Garaus gemacht. Nur die Seerosen lassen sich Zeit. Es wäre schön, wenn sie wieder so blühen könnten, wie das vor zwei Jahren der Fall war. Deshalb auch die Bitte an alle, die am Brunnen vorbeikommen: Bitte lasst die Pflanzen, das Wasser in Ruhe, egal welche Jahreszeit, denn sonst ist sehr bald nichts Schönes mehr zu sehen.

Seit letztem Wochenende, also rechtzeitig zum Schulwiederbeginn, sieht das Areal vor dem Lehrerzimmer wieder gepflegter aus – die Büsche sind etwas zurückgeschnitten, jedoch kein Radikalschnitt, unter dem u.U. die Vögel oder die Insekten leiden, sondern so, dass man auf den Sitzflächen sitzen und an den Büschen vorbeigehen kann ohne an Brombeer- oder Rosenranken hängen zu bleiben oder nass zu werden.

  • GartenJuni01
  • GartenJuni02
  • GartenJuni03
  • GartenJuni04
  • GartenJuniq01
  • GartenJuniq02

Simple Image Gallery Extended