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Seit Mai 2018 haben wir durch unsere Kollegin Doris Reck die Möglichkeit einen sogenannten Schulhund im Unterricht einzusetzen. Caesar bereichert unser Schulleben. Er wird in ausgewählten Stunden zusätzlich zum Fachlehrer am Unterricht teilnehmen.

Wer ist Caesar?

Er ist ein 5-jähriger Golden Retriever, der eine international anerkannte Prüfung zum Begleithund abgelegt hat. Doris Reck hat mit Caesar diese fast 3-jährige Ausbildung mit einem privaten Hundetrainer gemeinsam durchlaufen.   

Was ist ein Schulhund überhaupt?

Ein Schulhund ist ein Hund mit einer besonderen Ausbildung, der stundenweise im Schulalltag den Unterricht begleitet und einen vielfältigen Wirkungsbereich hat.

Studien zeigen, dass sich die Anwesenheit eines geeigneten, ausgebildeten Hundes positiv auf die Schüler auswirkt. Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und das Sozialverhalten der Kinder werden gefördert, ebenso wie das Kommunikations- und Lernverhalten. Außerdem ist bewiesen, dass ein Hund einen positiven Effekt auf die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit haben kann.

Beim Streicheln eines Hundes werden Endorphine ausgeschüttet, es macht glücklich.

Die Schüler gehen mit einer positive Einstellung in den Unterricht, weil sie sich auf Caesar freuen. So motiviert lernt es sich leichter.

Speziell bei autistischen Kindern zeigen Studien, dass geeignete Hunde die Motorik, den Stressabbau und die Kontaktaufnahme fördern können.

Warum werden Hunde in der Schule eingesetzt?

Ein geeigneter Hund kann

  • ein besseres Lernklima schaffen
  • die Schülerinnen und Schüler zum Lernen motivieren
  • das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen
  • das Verantwortungsbewusstsein Schülerinnen und Schüler stärken

Gehen von Caesar Gefahren für die Schülerinnen und Schüler aus?

Selbstverständlich nicht. Caesar wird ausschließlich zusammen mit Doris Reck im Team arbeiten und nicht an andere nicht ausgebildete Kollegen „ausgeliehen“.

Er ist ausgesprochen liebenswürdig, ausgeglichen, freundlich, gehorsam und arbeitswillig.

Hygieneplan und Gesundheitsprävention:

Im jedem Klassenzimmer besteht die Möglichkeit sich die Hände zu reinigen. Die Schülerinnen und Schüler werden darauf hingewiesen, dass es notwendig ist, sich nach dem Kontakt mit dem Hund die Hände zu waschen.

Caesar wird regelmäßig geimpft und entwurmt. Ein Impfausweis liegt vor.

Der Hund darf sich nicht in der Mensaküche aufhalten.

 Allgemeine Regeln zum Umgang mit Caesar:

  • Das Hundekissen ist seine Ruhezone und er darf von niemandem gestört werden.
  • Den Hund nicht ohne Erlaubnis streicheln. Caesar entscheidet selbst, ob er zu den Schülerinnen und Schülern kommt.
  • Nicht auf den Hund zurennen oder ihm nachlaufen
  • In Gegenwart des Hundes nicht schreien
  • Es sind nie mehr als zwei Hände gleichzeitig zum Streicheln am Hund

 Wie verläuft ein Einsatz?

  • Der Kollege äußert seinen Wunsch, dass Caesar zu Besuch kommen soll.
  • Vor einem Besuch in einer Klasse erhalten Schülerinnen und Schüler bzw. ihre Eltern schriftlich Informationen über den möglichen Einsatz.
  • Sprechen wichtige Gründe wie z.B. Hundehaarallergie, massive Angst vor Hunden oder religiöse Vorbehalte gegen den Einsatz in einer Klasse, können die Eltern dies auf diesem Weg mitteilen.
  • Caesar wird den Unterricht für 4- 6 Wochen einmal pro Woche für 45-90min begleiten

 

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