Schulleiter Stefan Weih ist stolz auf Bundespreissieger im Europäischen Wettbewerb

Berit Allgeier, Marlene Agriesti, Annalena Junker (Gruppenarbeit 8d), , Ronja Sontheimer (9a) und Alina Brunner (10b) [Vanessa Klumpp (10a), Michelle Dechandt (10a) und Joel Schneider (8b) nicht im Bild] strahlen bis über beide Ohren. „Stolz auf sich dürfen sie schon sein“, meint Schulleiter Stefan Weih. Grund für die Freude der Acherner Gymnasiasten ist die Auszeichnung mit Preisen auf Bundesebene beim „Europäischen Wettbewerb 2017“. Dieser ist der älteste und auch einer der renommiertesten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Er fordert Jugendliche von der ersten Klasse bis zum Abitur Jahr für Jahr auf, zu aktuellen europäischen Themen kreative Beiträge einzureichen. In 13 altersgerechten Aufgabenstellungen unter dem Motto „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ begaben sich 2016 mehr als 77.000 Jugendliche in ganz Deutschland auf eine kulturelle Spurensuche.

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Achern nehmen schon seit Jahren an diesem Wettbewerb teil. Leiterin Monika Hollerbach berichtet in diesem Jahr von insgesamt 156 eingereichten Einzel- und Gruppenarbeiten. 65 Schülerinnen und Schüler erhielten dafür Preise, darunter sind 45 Ortspreise, 12 Landes- und die oben genannten acht Bundespreise. Die unterschiedlichen Wettbewerbsthemen handelten von Sagengestalten von heute, wie Musik verbinden kann, einem „bunten“ Europa, der Gestaltung einer Bewerbung für eine europäische Kulturhauptstadt sowie der Reformation mit Martin Luther. Aktuell war auch das Sonderthema „Ankommen von jungen geflüchteten Menschen“ zu behandeln. Es richtete sich speziell an so genannte Willkommensklassen, forderte aber auch einheimische Schüler auf, Europa aus der Perspektive neu zugewanderter Mitschüler zu betrachten.

Die Preisverleihung der Ortspreise findet am 16. Mai in der Mensa statt. Die Landes- und Bundespreisträger werden am 20.6. im Dome des Europaparks verliehen.