chinaflag 03

Seit dem Schuljahr 2006/07 steht das Gymnasium Achern in partnerschaflichem Kontakt zu einer der besten Schulen der Provinz Zhejiang, der Hangzhou Highschool No. 2. Die Pioniergruppe aus Achern hat im Mai 2007 bzw. im Juli 2007 (Gegenbesuch) sehr positive und bereichernde Erfahrungen machen dürfen.
 
  • a1ad55a8af
  • 01703715bf
 

Der 14-tägige, voraussichtlich jährliche Austausch wird sehr gut organisiert bzw. koordiniert von der Deutsch-Chinesischen-Gesellschaft, die den deutschen Gästen in China ständig Dolmetscher zur Seite stellt.

Der nächste Schüleraustausch findet statt vom 14.-28.5.09, der Gegenbesuch wird Anfang Juli 09 erwartet.

Teilnehmen können Schüler ab 16 (ca. Klasse 10-13), wobei die Teilnehmer am hauseigenen Chinesisch-Kurs (China-Ortenau-Projekt) zunächst berücksichtigt werden. Chinesische Sprachkenntnisse sind aber keine zwingende Voraussetzung. Englisch ist wichtig und wird dabei gut trainiert!

Zur Vorbereitung gibt es die China-AG. An 3-4 Nachmittagen werden hier Basisinformationen über chinesische Geschichte, Geografie, Sprache, Kultur und Sitten vermittelt.

  • ce2cfd3317
  • bb59dea96e
 
Geflogen wird mit der China Eastern ab/bis Frankfurt nach Shanghai. Zusätzlich ist eine Strecke mit dem Nachtzug 1. Klasse vorgesehen und ein Inlandsflug von Beijing nach Shanghai. 

Hangzhou (ca. 6,5 Mio. Einwohner) ist die Provinzhauptstadt von Zhejiang und liegt süd-westlich von Shanghai am berühmten Westsee.
Unsere Partner-Schule liegt mitten in der Stadt in einem geschützten, begrünten Areal. Hier werden die ca. 1500 Schüler der Oberstufe (30 Klassen der Stufen 10-12) unterrichtet. (Am Stadtrand liegt ein weiterer, dreimal größerer Campus der Schule für die Mittelstufe und Internatsschüler).

Während der ersten Woche werden die deutschen Schüler bei ausgewählten Gastfamilien untergebracht und erhalten so unmittelbare Einblicke in chinesische Lebensweisen. Nicht nur das Essen ist eine neue, lohnenswerte Erfahrung!
Beim Schulbesuch werden den Gästen (in englischer Sprache) Grundzüge der chinesischen Kultur vermittelt (z.B. Kalligrafie, Musik, Sport) und das chinesische Schulsystem wird von der Schulleitung erläutert.
Die Schule organisiert außerdem Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt und der Umgebung und Besuche in anderen Schulen. Dies übrigens in schuleigenen Bussen...
  • 4cefa134ca
  • 399b8fdc23
 
Die Ausstattung der Highschool No.2 ist bemerkenswert (High-Tech ist Standard), die Klassengröße von über 50 Schülern im Schnitt erschwert bzw. verbietet allerdings offenere Lernformen, die wir gewohnt sind.
Bei einem von chinesischen und deutschen Schülern gemeinsam gestalteten Abschlussabend zeigt sich u.a., welche Kompetenzen durch welche Lehrmethoden stärker gefördert werden. Ein interessanter Vergleich!
Die zweite Woche verbringen unsere Schüler auf einer Bus-Rundreise mit kompetenter deutschsprachiger Reiseleitung. Dabei wird in guten bis sehr guten 4-Sterne-Hotels in Doppelzimmern übernachtet.
Die Stationen sind „klassische“ Ziele einer touristischen China-Reise: Shanghai, Wuxi, Suzhou und Beijing. Ein Besuch der Chinesischen Mauer gehört natürlich auch dazu. Gegessen wird gemeinsam in Restaurants, wobei Unterschiede der Küchen in den verschiedenen Regionen Chinas auffallen.
  • 35a2eed12f
  • 8514251ae1
 

Der Gegenbesuch erfolgt im Juli bzw. Februar (die chinesischen Schüler dürfen nur in ihren Ferien reisen). Die deutschen Austausch-Schüler können dabei ihren chinesischen Partnern für eine Woche ihr (Familien-)Leben und ihre Schule zeigen.

Ausflüge nach Straßburg, Karlsruhe, zu den Vogtsbauernhöfen o. Ä. organisiert das Gymnasium, ebenso Unterricht über die deutsche Kultur, einen Firmenbesuch und einen offiziellen Termin im Rathaus der Stadt Achern.

Die deutschen Gastfamilien sind speziell gefordert an einem Familientag beim Abschlussabend im Gymnasium.

Die zweite Woche Rundreise organisiert die Deutsch-Chinesische-Gesellschaft für die Gäste unter dem Motto: „Europe in 6 days.“ (z.B. Heidelberg, Köln, Brüssel, Den Haag, Paris). 


Ansprechpartner am Gymnasium Achern sind Frau Diana Schüly und Herr Johannes Börsig.