Japanart…von der traditionellen Kunst zum Manga und Animé (2)

Schon im 19. Jahrhundert begeisterten sich Vincent van Gogh und Auguste Renoir sowie viele andere Künstler und Kunstliebhaber für die japanische Kunst und Kultur. Zuerst interessierte man sich für die wundervolle Druckgrafik und die Tuschemalerei genauso wie für die Keramikkunst und die Architektur. Dabei machte die japanische Kunst in Ihrer Zweidimensionalität eine eigenständige Entwicklung im Vergleich zur europäischen Kunst. Heute sind die Animékultur und Mangakultur weltweit bekannt und beliebt auf Conventions in Europa, Asien, in den Vereinigten Staaten oder im Netz findet man überall Inspirationen und aktuelle Strömungen. Bekannt wurde diese neue Kunstform durch die beliebte Welle der Mangakultur, die viele verschiedene Charaktere und Figuren hat. Heute kann man durch ein Studium den Titel eines Mangaka ((jap. 漫画家), oder auch Manga-ka, sind professionell für einen Manga-Verlag arbeitende Manga-Autoren) erwerben, der als eigenständiger Beruf voll anerkannt ist. Zu den Fotos:

Natzweiler: Spuren/Traces

Von der experimentellen Zeichenspur zum Menschbild Ein Beitrag der Schülerakademie Kunst zur Ausstellung „Natzweiler: Spuren / Traces“ in Stuttgart (Betreuender Lehrer: Wolfgang Ebert)

Im Einladungsflyer zur Ausstellung, die anlässlich des Kulturerbejahres 2018 feierlich im Haus der Wirtschaft in Stuttgart eröffnet wurde, heißt es: „Knapp 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges beginnen seine Spuren in unserer Umwelt und unseren Köpfen langsam zu verblassen. Die Ausstellung „Natzweiler: Spuren/Traces“ nimmt das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler mit seinen über 50 Außenlagern auf beiden Seiten des Rheins in den Blick.“ Dieser Blick war deutsch-französisch, er nutzte vielseitige Ausdrucksformen und ermöglichte so eine Begegnung auf verschiedenen Ebenen mit dem vereinenden Ziel, dem Unaussprechlichen eine menschliche Form zu geben.

Auftakt Schülerakademie

Digitale Fotografie mit Stefan Pranjic

Im goldenen Oktoberlicht das perfekte Motiv vor die Linse bekommen, wie geht das?

Mit der fachkundigen Unterstützung von Stefan Pranjic, Fotograf aus Freiburg, leichter als gedacht und es macht so viel Freude, dass der Samstag im Fluge vergeht. Neun Stunden sind plötzlich gar nicht so lang, wenn man experimentierend lernen kann und vom Profi alle Tricks und Kniffe persönlich erklärt bekommt. Im Fokus stand über das Fotografieren hinaus zu lernen, was das Fotografieren ausmacht.

Vernissage im Chillraum der Hausaufgabenbetreuung

Im Rahmen der Schülerakademie Kunst haben Schülerinnen und Schüler der Kursstufe unter der Leitung von Suzanne Hammann drei Kunstwerke für den Chillraum der Hausaufgabenbetreuung geschaffen. In ihren Werken verarbeiten sie das Thema Schule, Lernen und Hausaufgaben auf je eigene Weise. Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Bildungseinrichtung hängt nun in dem Raum der Hausaufgabenbetreuung, der ausschließlich dafür vorgesehen ist, auszuruhen, Kraft zu schöpfen und miteinander zu spielen. Dies gehört am GA essentiell zur individuellen Lernförderung.