Ma(h)lzeit – Grundlagen der Acrylmalerei

Wie in dem kurz darauf für Schüler der 10. Klasse stattfindendem Workshop zum figürlichen Zeichnen und Malen ermöglichte auch in diesem Kurs für die Schüler einer achten Profilklasse die Beschränkung in den bildnerischen Mitteln und Verfahren eine Konzentration auf für die Teilnehmer neue, aber für die Malerei wesentliche Gestaltungsfragen: Wie platziere ich den Gegenstand im Bildgeviert? Kann ich ihn auch ausschnitthaft in Szene setzen, so dass die Fläche um das Motiv ebenfalls eine prägnante Form erhält? Sobald wir die Farbpalette erweitern, mehren sich die Fragen: Welche Farbe bestimmt den Klang meines Bildes? Wie schichte ich die Farbe, damit Figur und Grund in ein spannungsvolles Verhältnis treten? Beschränke ich mich auf einen flächenhaften Bildraum, in dem sich die Farben wechselseitig überlagern oder modelliere ich meine Gegenstände in einem tiefenhaften Illusionsraum? Wie so oft sind auch hier die Übergänge fließend. Ich muss nichts und darf fast alles. Fantastisch, oder? Ja, aber auch nicht einfach. Also male ich mich erst einmal frei und locker, indem ich einen breiten Pinsel in die Hand nehme statt eine präzise Bleistiftzeichnung mit einem kleinen Pinsel kleinteilig und Stück für Stück auszumalen. Hier wird gemalt und nicht geschminkt! Nicht ganz. Denn schließlich ist Fastnacht. Nach der Malzeit tummeln sich die Mädels mit dem passenden Equipment vor dem Spiegel über dem Waschbecken, bevor sie sich ins närrische Treiben stürzen. Farbakzente werden gesetzt. Kann auch hier weniger mehr sein?

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