Von der experimentellen Zeichenspur zum Menschbild Ein Beitrag der Schülerakademie Kunst zur Ausstellung „Natzweiler: Spuren / Traces“ in Stuttgart (Betreuender Lehrer: Wolfgang Ebert)

Im Einladungsflyer zur Ausstellung, die anlässlich des Kulturerbejahres 2018 feierlich im Haus der Wirtschaft in Stuttgart eröffnet wurde, heißt es: „Knapp 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges beginnen seine Spuren in unserer Umwelt und unseren Köpfen langsam zu verblassen. Die Ausstellung „Natzweiler: Spuren/Traces“ nimmt das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler mit seinen über 50 Außenlagern auf beiden Seiten des Rheins in den Blick.“ Dieser Blick war deutsch-französisch, er nutzte vielseitige Ausdrucksformen und ermöglichte so eine Begegnung auf verschiedenen Ebenen mit dem vereinenden Ziel, dem Unaussprechlichen eine menschliche Form zu geben.

Im Rahmen der Schülerakademie Kunst haben Schülerinnen und Schüler der Kursstufe unter der Leitung von Suzanne Hammann drei Kunstwerke für den Chillraum der Hausaufgabenbetreuung geschaffen. In ihren Werken verarbeiten sie das Thema Schule, Lernen und Hausaufgaben auf je eigene Weise. Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Bildungseinrichtung hängt nun in dem Raum der Hausaufgabenbetreuung, der ausschließlich dafür vorgesehen ist, auszuruhen, Kraft zu schöpfen und miteinander zu spielen. Dies gehört am GA essentiell zur individuellen Lernförderung.

Bei idealen Bedingungen, also bei sonnigem Wetter, bester technischer Ausstattung und

individueller, kompetenter Beratung durch den Fotografen Stefan Pranjic sowie seinem technischen

Assistenten Tobias Neumann, ging der Samstag des 23. September wie im Flow vorbei.

Für sechzehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht bis Oberstufe war ein

anspruchsvolles und spannendes Tagesprogramm konzipiert aus drei Themenblöcken:

Pixel schubsen, mit Masken und Ebenen arbeiten, Fotoretusche und Montage lernen und viel Nützliches über Sicherheit im Umgang mit Bildern im Netz erfahren. So lässt sich ganz knapp ein Einblick geben, was an einem kompakten Samstag alles mit dem neuen Photoshop Elements 14 und einem erfahrenen Referenten, wie Björn Essig, möglich ist.

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