Gewinnen oder lernen: Verlieren kann man beim Deutschen Gründerpreis für Jugendliche nämlich nicht. Der Wettbewerb ermöglicht es Jugendlichen durch eine selbstbestimmte fiktive Unternehmensgründung die Entwicklung der ursprünglichen Idee bis hin zum fertigen Geschäftskonzept zu verfolgen. Zur Unterstützung rekrutiert jedes Team einen eigenen Coach und Unternehmenspaten, welcher dann mit hilfreichem Rat zur Seite steht. Angefangen bei einer Teamaufstellung bis hin zur Gewinn- und Verlustrechnung war für die Teams jede Aufgabe eine neue Herausforderung. Am besten gemeistert hat diese Herausforderungen das Team ‚,1-2-3 Maskenrein“, welches nicht nur das beste Team der Ortenau wurde, sondern in Baden-Württemberg den bemerkenswerten neunten Platz belegte und deutschlandweit sogar auf Platz 40 landete. Dabei zu bedenken ist, dass bei diesem Wettbewerb jedes Jahr um die 500 bis 700 Teams mitmachen. Trotz der aktuellen Corona-Situation hat der Wettbewerb wie gewohnt stattgefunden, da dieser komplett online veranstaltet wird.  

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Zum Thema: Massentierhaltung von Hühnern

Im Schnitt essen wir in Deutschland pro Kopf 210 Eier im Jahr. (Frühstücksei, Kuchen, Nudeln, …) Immer mehr Menschen denken darüber nach, woher diese Eier kommen.

Im Folgenden können Sie lesen, warum es gut ist, nicht nur darüber nachzudenken, sondern auch Taten folgen zu lassen… Hühner sind die am meisten durch Menschenhand getöteten Tiere.

Letztes Jahr (2020) starben insgesamt 623,159,761 Masthühner und 34,899,862 Legehennen. Ihr kurzes und qualvolles Leben beginnt in einer Brüterei. Dort kommen die befruchteten Eier aus spezialisierten Legehennenbetrieben an. In den Brütereien werden kaputte oder verschmutzte Eier aussortiert. Eier, die die Kontrolle überstehen, kommen für 18 Tage in eine vollautomatische Vorbrutmaschine, welche die Eier jede Stunde dreht, wodurch das Verhalten einer Henne in der freien Natur simuliert wird. Dies kann das Ausbrüten in freier Natur niemals ersetzen, denn Mutterhennen bringen ihren Küken z.B. schon Laute bei, bevor es überhaupt aus dem Ei geschlüpft ist. Hühner verfügen nämlich über eine komplexe Kommunikation, die aus einer Vielzahl an Lauten besteht, durch die sie z.B. vor Feinden aus der Luft oder auf der Erde warnen können. Hühner sind genauso schlau wie Säugetiere. Sie verstehen beispielsweise, dass kürzlich versteckte Gegenstände noch vorhanden sind, was tatsächlich über die Fähigkeiten eines Kleinkindes hinausgeht.

Ein digitaler Expertentalk mit dem Ministerium für Umweltschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit am Gymnasium Achern

Achern, 29.06.2021. Circa zwei Dutzend Schüler und Schülerinnen sitzen konzentriert vor den Bildschirmen. Was zuerst wie eine normale Stunde im Onlineunterricht klingen mag, hatte aber durchaus einen ungewöhnlichen und besonderen Anlass. Auslöser des oben beschriebenen Szenarios war eine Konferenz mit der parlamentarischen Staatssekretärin unserer derzeitigen Umweltministerin Svenja Schulze. 

Rita Schwarzelühr-Sutter ist seit 2013 Vertreterin der amtierenden Umweltministerin und vertritt diese aktuell in den Bereichen Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Kein Wunder also, dass die leider sehr knapp bemessene Zeit für interessante Fragen aller Art genutzt werden konnte, egal ob über sie als Person, ihre beruflichen Eindrücke, Klimaschutz auf kleinster Ebene oder die teils unbeachteten Möglichkeiten bestimmter alternativer Mobilantriebe in Deutschland. Zwar wurde nicht jede Frage überhaupt oder zu Genüge der Zuhörer beantwortet, trotzdem konnten die Schüler des Acherner Gymnasiums und der Heimschule Lender in Kombination mit Vertretern einer weiteren Schule das Gespräch genießen.

In den folgenden Wochen werden die Teilnehmer*innen des TUN Moduls an dieser Stelle Beiträge zu verschiedenen Themen aus den Bereichen „Haus-und Wildtiere“ und „Ökologie“ leisten. Diese Woche liegen uns die Eichhörnchen am Herzen, die schon im Januar bis in den Sommer Nachwuchs bekommen können. Höchste Zeit also für Information, was zu tun ist, wenn man es mit einem jungen, verwaisten oder aber verletzten Eichhörnchen zu tun hat. 

Im Folgenden ein Artikel von Alina Zink, Klasse 9:

Was tun, wenn Eichhörnchen Ihre Nähe suchen? Es kommt immer wieder vor, dass Eichhörnchen die Nähe von Menschen suchen – manchmal kann uns das sogar aggressiv vorkommen. Schauen Sie dann nicht weg! Es gibt Tipps, um Eichhörnchen zu helfen und ihnen im besten Fall das Leben zu retten. Gerade wenn sie unsere Nähe suchen, hat das einen guten Grund: Sie brauchen unsere Hilfe. 

Weinbaumodul kümmert sich um Trockenstress der Reben im Hochsommer

Oberachern. Zusammen mit Winzer Stephan Männle von der WG Alde Gott hat sich das Weinbau-Modul des Gymnasiums Achern auf den Weg gemacht, um dem Trockenstress der Reben im Hochsommer zu begegnen. Mitunter 30 Prozent mehr Wasserbedarf haben Reben in hiesigen Steillagen. Ob es auch andere Möglichkeiten als teure Bewässerungssysteme geben kann, um den Trockenstress der Reben zu vermeiden, untersucht nun das Weinbau-Projekt an einem Rebstück am Bienenbuckel in Oberachern unter Leitung von Chemielehrer Manuel Hipp. Hierzu wurden acht ca. 60 Meter lange Reihen ausgewiesen und im Unterstockbereich mit unterschiedlichen Methoden bearbeitet. Zum einen wurde bei zwei Reihen mit einem neuen Fadenmäher das Gras schonend entfernt, an zwei anderen Reihen nur per Hand die Gräser entfernt, an zwei Kontrollreihen herkömmlich mit Glyphosat abgespritzt und an zwei Reihen eine Abdeckung aus Hackschnitzel ausgebracht. Die Hoffnung des Teams mit Berater und Partner Stephan Männle ist, dass man beweisen kann, dass das Ausbringen einer Abdeckung im Stockbereich eine Art Austrocknungssperre bewirkt und den Reben im Sommer mehr Wasser zur Verfügung steht.

Das Abitur 2021 hat begonnen: an diesem Dienstag konnten die Deutsch-Leistungskürsler als erste Gruppe ihre schriftlichen Abiturprüfungen in Angriff nehmen. Die Hornisgrindeghalle war unter der Leitung von Abteilungsleiterin Jasmin Kison bereits im Vorfeld entsprechend vorbereitet und eingerichtet worden, so dass auch in diesem zweiten Corona-Jahr die aktuellen Vorschriften genau eingehalten werden konnten. Unsere AbiturientInnen waren jedenfalls pünktlich zur Stelle, wohl ausgerüstet mit Proviant und Glücksbringern, von Ihren Fachlehrern aufs Beste vorbereitet. Die Ansagen und Informationen vor der Prüfung nahmen auch in diesem Jahr einige Zeit in Anspruch. Unsere Deutsch-Prüflinge ließen sich aber die gute Laune nicht nehmen und machten sich pünktlich und zuversichtlich ans Werk. Wir wünschen an dieser Stelle dem ganzen Abi-Jahrgang alles Gute und viel Glück für die Reifeprüfung auch in den kommenden Tagen. Ein paar Eindrücke gibt es hier unten: