MKids forschen am KIT in Karlsruhe


Anfang April 2026 tauschte das Modul „Mkid – Mathe kann ich doch!“ der Klasse 6 das Klassenzimmer gegen den Campus des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Ein ausgefüllter und vor allem spannender Tag voller Mathematik zum Anfassen wartete auf die Gruppe.

Vormittags: Graphentheorie und das Haus vom Nikolaus

Der Tag startete mit dem Workshop „Euler und das Haus vom Nikolaus“. Unter der Leitung einer engagierten Studentin tauchten die Schülerinnen und Schüler tief in die Welt der Graphentheorie ein. Am Beispiel des bekannten Zeichenrätsels lernten sie wichtige mathematische Fachbegriffe kennen und wendeten diese direkt an. Das Highlight des Vormittags: Mit ihrem neuen Wissen konnten die Sechstklässler schließlich die korrekte Anwort für das berühmte historische Königsberger Brückenproblem eigenständig finden!

Mittagspause: Stärkung in der großen Mensa

Nach so viel Kopfarbeit war eine Pause dringend nötig. Gemeinsam mit ihrer studentischen Betreuerin durfte die Gruppe echte Campus-Luft schnuppern und in der großen Mensa des KIT zu Mittag essen – ein echtes Highlight für die jungen Forscher.

Nachmittags: Geometrie mit Kreide und Schnur

Frisch gestärkt ging es im zweiten Workshop praktisch und kreativ im Freien weiter. Die Aufgabe: Für den Graphen „Geophilus“ sollte ein Garten nach seinen exakten Wünschen konstruiert werden. Die Werkzeuge waren denkbar einfach, erforderten aber echtes mathematisches Geschick: Bunte Straßenkreide, ein paar kurze Stöcke, eine lange Schnur, eine Knotenschnur und einige Hilfekarten.

Mit viel Teamgeist, Kreativität und Geometrie-Wissen gingen die Schülerinnen und Schüler ans Werk. Die beeindruckenden Ergebnisse auf dem Asphalt konnten sich absolut sehen lassen und die Aktion im Freien machte allen Beteiligten riesigen Spaß.

Der Abschluss: Knobeln im Schülerlabor

Den perfekten Ausklang des Exkursionstages bildete der Besuch im Schülerlabor Mathematik. Hier gab es keine festen Aufgaben mehr, sondern freies Forschen nach individuellen Interessen. Die Schülerinnen und Schüler testeten begeistert mathematische Modelle, Spiele, Rätsel und Knobelaufgaben.

Müde, aber voller neuer Erkenntnisse und mit der Gewissheit „Mathe kann ich doch!“ trat die Gruppe am späten Nachmittag die Heimreise an.

Das Programm Mkid – Mathe kann ich doch! wurde von der Vector Stiftung ins Leben gerufen, um Schülerinnen und Schüler des mittleren Leistungsniveaus in Mathematik zu fördern. Die Organisation und Finanzierung der Exkursion wurde auch von der Vector Stiftung übernommen.