Besuch bei den Römern in Augusta Treverorum – ein Tagebuch
Wir, die Lateingruppe Klasse 10cde, haben vom 23. bis 25. April 2026 eine Studienfahrt nach Trier unternommen. Am Donnerstagmorgen sind wir mit dem Zug losgefahren und waren etwa 4 Stunden unterwegs. Die Fahrt war sehr stressfrei und entspannt. Nachdem wir dort angekommen waren, mussten wir noch ungefähr 20 Minuten zum Hostel laufen und konnten dort dann unsere Taschen in einen Raum stellen, da wir die Zimmer noch nicht beziehen konnten. Anschließend haben wir das Museum am Dom sowie den Trierer Dom, die Liebfrauenkirche und die Konstantinsbasilika besichtigt. Danach hatten wir eine längere Pause, in welcher wir unsere Zimmer beziehen und Essen gehen konnten. Als Abschluss des ersten Tages haben wir eine Erlebnisführung durch die Porta Nigra gemacht, was auch unser persönliches Highlight war. Für uns war diese Führung so besonders, da sie von Schauspielern geleitet wurde, welche in der Rolle von Soldaten aus dem alten Rom auftraten. Sie war auch sehr interaktiv und somit zu keinem Zeitpunkt langweilig! Bevor wir schlafen gegangen sind, durften wir noch in Kleingruppen bis spätestens 22 Uhr draußen bleiben und die Stadt genießen.
Am nächsten Morgen gab es Frühstück im Hostel, bei welchem jeder etwas zu essen gefunden hat. Danach sind wir gemeinsam zu unserem ersten Stopp des Tages gelaufen, dem Amphitheater. Dort hatten wir reichlich Zeit, uns gründlich umzuschauen, was auch sehr interessant war. Daran anschließend sind wir zu den Kaiserthermen gegangen und hatten auch dort wieder Zeit, die Ruinen zu besichtigen. Danach haben wir uns noch die Babarathermen angeschaut. Dort konnte man aber leider nur über einen Steg über die Ruinen laufen und sich nicht richtig selbst umsehen. Als letzten Stopp vor der Mittagspause haben wir noch einen kurzen Blick auf die Römerbrücke geworfen. In der Mittagspause hatten wir reichlich Zeit zu essen und uns noch etwas zu erholen. Als letztes Reiseziel hatte wir das Rheinische Landesmuseum vorgesehen. Dort hatten wir eine sehr ausführliche Führung bekommen. Sie war zwar sehr interessant, aber wir hätten es schön gefunden, wenn man noch etwas Zeit gehabt hätte, sich das Museum noch alleine anzuschauen. Zum Abschluss haben wir noch von unseren Lehrerinnen Frau Gutt und Frau Baßler ein Eis spendiert bekommen. Danach hatten wir wieder Zeit und konnten den letzten Abend in Trier so verbringen, wie wir wollten.
Am letzten Morgen gab es auch wieder Frühstück und im Anschluss mussten wir all unsere Sachen packen und noch unser Zimmer aufräumen. Die Rückfahrt war leider nicht so entspannt wie die Hinfahrt, da unser Zug ausfiel und wir einen Bus als Schienenersatzverkehr nutzen mussten, welcher sehr überfüllt war. Dadurch konnten manche die gesamte Busfahrt über nicht sitzen und wir sind später angekommen, als eigentlich geplant war.
Erwähnenswert ist noch, dass jede Schülerin und jeder Schüler ein Kurzreferat von etwa 5 Minuten über eine der Sehenswürdigkeiten oder deren Geschichte, halten musste. Dies geschah entweder direkt vor Ort oder in dem Zeitraum vor der Fahrt. Einige haben den Rest der Klasse sogar bei der Sehenswürdigkeit herumgeführt.
Insgesamt hat uns die Fahrt sehr gefallen. Wir konnten trotz der kurzen Dauer Trier sehr gut erleben und haben vieles zu Gesicht bekommen.



