Erfolgreiche Teilnahme des Gymnasiums Achern am Regionalwettbewerb Jugend forscht
Auch in diesem Jahr war das Gymnasium Achern beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht in Pforzheim vertreten. Zwei Teams unserer Schule präsentierten dort ihre Forschungsprojekte und konnten die Jury mit ihren Ideen und ihrem Engagement überzeugen.
Für uns begann der Wettbewerb am Mittwochabend mit der Anreise nach Pforzheim.
Am Donnerstagmorgen ging es früh zur Fakultät für Technik der Hochschule Pforzheim, wo wir zunächst unsere Projektstände aufbauten. Nach einer kurzen Begrüßung starteten die Jurygespräche. Jedes Team hatte etwa zehn Minuten Zeit, sein Projekt vorzustellen, anschließend stellte die Jury weitere Fragen. Zusätzlich gab es einen
Fototermin sowie ein persönliches Feedbackgespräch mit der Jury, das für beide Teams sehr positiv ausfiel. Nach dem Mittagessen in der Hochschulmensa konnten wir am Nachmittag verschiedene Workshops besuchen.
Am Freitag wurde die Ausstellung für die Öffentlichkeit geöffnet. Neben
Pressevertretern kamen auch Schülerinnen und Schüler unseres NWT-Leistungskurses mit Herrn Staak und Frau Mönch zu Besuch. Den Abschluss bildete die Preisverleihung um 14:30 Uhr im Audimax der Hochschule Pforzheim, die von einer Tanzgruppe und einem Zauberer begleitet wurde. Unsere Schule war mit zwei Teams vertreten. Julian Bauer und Leonard Brugger untersuchten mit dem Projekt „Frische erkennen: Gase als Indikatoren“ den Verderb von Lebensmitteln mithilfe einer selbst entwickelten, sensorbasierten Messdose, in der unter anderem CO₂ und flüchtige organische Verbindungen gemessen wurden. Außerdem wurde der Einfluss natürlicher Konservierungsstoffe wie Zitronensaft, Essig
und Salz auf die Haltbarkeit von Lebensmitteln untersucht. Für dieses Projekt erhielt das Team den Sonderpreis Ressourceneffizienz und Zirkularität, vergeben vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Tom Blum und Felix Kühnberger untersuchten mit dem Team „Air Angels – Wieder atmen am GA“ die Luftqualität in verschiedenen Klassenräumen unserer Schule. Dazu wurden CO₂-Konzentration, Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Räumen mit und ohne Lüftungsanlage gemessen. Eine zentrale Lüftungsanlage, die im ehemaligen Elternsprechzimmer im Flur 2 installiert ist und die Räume R26, R28, R35 und R37 versorgt, wurde dabei größtenteils von uns selbst geplant und eingebaut. Die Messungen zeigen, dass die Lüftung die CO₂-Konzentration deutlich senkt und so zu
einem besseren Raumklima beiträgt. Für dieses Projekt erhielt das Team den Sonderpreis Energie, vergeben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Die Teilnahme am Wettbewerb war für uns eine spannende Erfahrung und bot viele Möglichkeiten zum Austausch mit anderen jungen Forscherinnen und Forschern.


